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Was wird beobachtet?

Wer den Verlauf der Körpertemperatur über einen Zyklus verfolgt, stellt fest, dass es zwei Temperatur-Niveaus gibt. Vor dem Eisprung ist die Temperaturlage etwas niedriger. Um den Eisprung herum steigt sie erkennbar an.

Drüsen im Gebärmutterhals bilden im Laufe des Zyklus Schleim von wechselnder Qualität und Menge. Im Allgemeinen wird eine Frau den Zervixschleim erst einige Tage nach der Monatsblutung wahrnehmen. Zunächst hat er eine dickliche Konsistenz. Je näher der Eisprung rückt, umso reichlicher und flüssiger wird er. Nach dem Eisprung dickt der Zervixschleim ein und verschließt wieder den Muttermund.

Die Beobachtungen der Temperatur und der Konsistenz des Zervixschleims liefern die wichtigsten Informationen, um die fruchtbare Phase im Zyklus sicher bestimmen zu können.

Weitere individuelle Zeichen, wie z.B. Veränderungen am Gebärmutterhals, Mittelschmerz, Brustsymptom, Blutungsmuster und andere, fließen in die Auswertung mit ein.

Benötigt werden: Zyklusblatt, Thermometer, Bleistift und Radiergummi, Interesse an der Selbstbeobachtung und eine gute Beratung. Die Beobachtungen können auch digital geführt werden.