Waldbröl - Weihbischof Schwaderlapp - Weihe

20. Mai 2019 Erzbistum Köln/Weitzdörfer
Sr. Maria Ebelechukwu Ugwa IHM, Regional Representative Germany, beim Verlesen des Grußworts zur Konventweihe.

Waldbröl. Es war eine Reise ins tiefste Oberbergische, die Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp am 20. Mai unternommen hatte. Die Schwestern des nigerianischen Ordens des "Unbefleckten Herzens Mariens, Mutter Christi (IHM)" hatten es indes noch weiter gehabt. „Der Weg von Nigeria, dem Ursprung Ihres Ordens, nach Waldbröl-Schnörringen mag weit sein, verbunden durch den Glauben an Jesus Christus sind wir aber gar nicht so weit voneinander entfernt“, sagte Schwaderlapp, der im Rahmen eine Festmesse im Freien die Kapelle und den Konvent in einem alten Fachwerkhaus in der kleinen Gemeinde weihte.

Kloster soll noch erweitert werden

„Jetzt ist der Herr hier eingezogen“, sagte der Weihbischof unter dem Applaus der insgesamt 30 Nonnen und rund 20 weiterer Gläubiger, nachdem er die Monstranz in den Tabernakel gebracht und die Kapelle geweiht hatte. „Es ist ein Geschenk Gottes, dass Sie hierher gekommen sind. Sie sind Zeugen für das Wirken Gottes in der Gegenwart“, sagte Schwaderlapp. Ab sofort werden in Waldbröl-Schnörringen drei nigerianische Ordensschwestern leben, wie die eigens aus Nigeria angereiste Generaloberin Mother Mary Claude Oguh IHM sagte. Die klösterliche Niederlassung soll indes noch erweitert werden. Das Gebäude, das Grundstück und das gesamte Inventar war den Schwestern von Bruder Helmut A. Dieken von der Apostolatsgemeinschaft der Vereinten Jesu und Mariens überlassen worden.