Teilklimaschutzkonzept - Liegenschaften

Mit dem Teilklimaschutzkonzept – Liegenschaften realisiert das Erzbistum Köln den „Energie-Check in Gemeinden" im Rahmen der Gebäudeerfassung. Für einen repräsentativen Musterbereich von 10 Seelsorgebereichen, das heißt 51 Kirchengemeinden und 380 Gebäuden, ist es das Ziel ein Energiemanagement einzuführen und die Anforderungen des Klimaschutzkonzepts weiterzuentwickeln.

Es ist das  Ziel den Kirchengemeinden einen Überblick über Energiebedarf, Energiekosten, CO2-Emissionen und energetische bzw. klimaschutzrelevante Schwachstellen an Gebäude und Anlagentechnik zu verschaffen. Darauf aufbauend können Kirchengemeinden im Rahmen von Detailanalysen den Bedarf an energetischen Optimierungsmaßnahmen bestimmen lassen oder stellenweise selbst aktiv werden.

Zurzeit befinden wir uns in der Auswertungsphase für die betrachtenden Gebäude. Weiter werden die Erkenntnisse in das Energiemanagementsystem eingepflegt.

Unter dem Förderkennzeichen 03K04356 wird das Vorhaben Klimaschutz in eigenen Liegenschaften - Energiemanagement, vom 1.09.2016 bis zum 31.08.2017 durch die Nationale Klimaschutzinitiative gefördert.

Seit mehr als drei Jahren arbeitet das Erzbistum Köln gezielt daran, seine Gebäude in Bezug auf Klimaschutz und Energieeffizienz zu verbessern. Eigene Gebäude, wie Tagungshäuser und Schulen sowie das Generalvikariat (Verwaltung), wurden bereits auf den Prüfstand gestellt und Effizienzmaßnahmen durchgeführt. Im Generalvikariat wurde außerdem ein Umweltmanagementsystem eingeführt und nach EMAS und dem Grünen Hahn zertifiziert.

Hintergrund ist das Klimaschutzkonzept des Erzbistums Köln, das zum Ziel hat, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 25 % zu reduzieren.

Mit dem Energie-Check in Kirchengemeinden bietet das Erzbistum Köln nun auch ausgewählten Kirchengemeinden die Möglichkeit, den energetischen Zustand ihrer Gebäude erheben zu lassen. Dieser Energiecheck steht zunächst nur Kirchengemeinden zur Verfügung, die an dem Projekt Gebäudeerfassung teilnehmen.

Durch den Energie-Check erhalten Sie einen ersten Überblick über Energiebedarf und energetische bzw. klimaschutzrelevante Schwachstellen an Gebäude und Anlagentechnik. Aus den Ergebnissen der Erhebung können Maßnahmen abgeleitet werden, die den Energiebedarf senken. Die Daten werden von einem Architekten vor Ort und in der Rendantur erfasst.

Für den Bereich Gebäude hat das Erzbistum Köln die  Möglichkeit im Rahmen der Klimaschutzinitiative, Fördermittel des Bundesumweltministeriums (BMUB) zu beantragen, die eine energetische Erhebung des Gebäudebestandes in Kirchengemeinden ermöglichen. Jeder Förderantrag wird für mehrere Kirchengemeinden gemeinsam gestellt.

Unter dem Förderkennzeichen 03K04356 wird das Vorhaben Klimaschutz in eigenen Liegenschaften - Baustein: Energiemanagement, vom 01.09.2016 bis zum 31.08.2017 durch Nationale Klimaschutzinitiative gefördert.

Den erforderlichen Eigenmittelanteil übernimmt das Erzbistum Köln, so dass den Kirchengemeinden keine Kosten entstehen. Um an der Förderung teilzunehmen, ist es erforderlich, dass die Kirchengemeinde die „Einverständniserklärung für den Energiecheck in Kirchengemeinden/Kooperationsvereinbarung“ unterzeichnet. Diese Erklärung beinhaltet, dass die Kirchengemeinde zustimmt, dass das Erzbistum Köln in ihrem Namen den Förderantrag stellt.

 

Förderung durch die Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen.

Die Nationale Klimaschutzinitative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen,Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Weitere Informationen: > Projektträger Jülich