Regelungen für Teamberatung

Zuständigkeiten und Ablauf

Die fachliche Zuständigkeit für Teamberatung liegt bei der Diözesanstelle für Pastorale Begleitung. Die Diözesanstelle vermittelt eine Beraterin oder einen Berater für das jeweilige Team.

Wünsche nach Teamberatung werden durch den Leiter des Teams oder durch ein beauftragtes Mitglied des Teams mit dem zuständigen Mitarbeiter der Diözesanstelle abgestimmt. Der Wunsch nach Teamberatung kann nach Rücksprache mit dem Team auch durch Mitarbeiter der Fachabteilungen des Generalvikariates der Diözesanstelle angeregt werden.

Die Diözesanstelle prüft  in der Regel in einem Vorgespräch den Wunsch in fachlicher Hinsicht und entscheidet nach Abstimmung mit den entsprechenden Fachabteilungen des GV, ob die gewünschte Teamberatung die geeignete Maßnahme darstellt.

Im Kontraktgespräch sorgt die Beraterin/der Berater für Klarheit hinsichtlich der Themen und Ziele des Kontraktes. Eine schriftliche Fixierung der Ziele und Inhalte sowie der Rahmenbedingungen sind Standard.

Kontraktpartner sind in der Regel: Das Team, der oder die vorgesehene Berater(in), sowie ein Vertreter/eine Vertreterin der zuständigen Fachabteilung des Generalvikariates, Dienstvorgesetzte oder Fachverantwortliche. (Andere Fachabteilungen können, wo es sachlich angezeigt ist, zusätzlich hinzugezogen werden.)

Die Beraterinnen und Berater haben keine Aufsichtspflichten oder-befugnisse.

Vertraulichkeit

Teamberatung unterliegt der Vertraulichkeit. Das heißt: Informationen aus dem Beratungsprozess dürfen nur im Rahmen des verhandelten Beratungskontraktes und nicht ohne Wissen der Beteiligten an Dritte weitergegeben werden. Für die Beraterinnen und Berater gilt die Dienstanweisung (PDF) der Diözesanstelle für pastorale Begleitung, die zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Zeitliche Rahmenbedingungen

Ein Teamberatungsprozess umfasst in der Regel 5-10 Sitzungen inklusive der Kontraktsitzung und Auswertungssitzung. Wo es geboten scheint, kann ein kleiner Teil dieser Sitzungen als Follow Up auch nach einer zeitlichen Pause in Anspruch genommen werden. Eine Verlängerung auf 15 Sitzungen ist möglich.  > Weitere Informationen zur Finanzierung

Mit den externen Beratern/-innen schließt die Diözesanstelle eine Leistungsvereinbarung ab. Über die mögliche Zahl von Sitzungen und die Dauer der Beratung bei Externen wird im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel entschieden.

Zwischen dem Ende eines Teamberatungsprozesses und eventuellem Beginn eines neuen muss in der Regel ein Zeitraum von 12 Monaten liegen.

Bei vorzeitiger Beendigung der Beratung findet in der letzten Beratungseinheit eine Auswertung mit allen Kontraktbeteiligten statt.

Moderation

Eine Moderation von Teamsitzungen/-tagen ist durch Berater/innen der Diözesanstelle möglich im Umfang von 4 Sitzungen. Die Diözesanstelle klärt mit dem Leiter/der Leiterin des Teams die Notwendigkeit eines Dreieckskontraktes oder der Information der jeweiligen Fachabteilung.

Wird eine Teamberatung an eine Moderation angeschlossen, reduziert sich die max. mögliche Sitzungszahl um die bereits in Anspruch genommenen Sitzungen.